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Folge 5 - Ein Apfelbaum in der Nachmittagssonne. Eine falsche Signatur. Und ein zorniger Ernst Ludwig Kirchner.

Folge 5 - Ein Apfelbaum in der Nachmittagssonne. Eine falsche Signatur. Und ein zorniger Ernst Ludwig Kirchner.

25m 45s

In dieser Folge von „Woher kommt die Kunst?“ geht es um ein ungewöhnliches Gemälde von Ernst Ludwig Kirchner „Dorfstraße mit Apfelbäumen“ (1907) – und um die Frau, die es ohne sein Wissen verkaufte: Erna Schilling.

Schritt für Schritt beleuchtet die Recherche von Dr. Agnes Thum und ihrem Team bei Ketterer Kunst eine Provenienzgeschichte über Zweifel, Entdeckungen und darüber, wie selbst ungeliebte Werke ihren Platz in der Kunstgeschichte finden.

Folge 4 - Ein kalter Winter. Eine kränkelnde Else Lasker-Schüler. Und eine Auktion voller Flops.

Folge 4 - Ein kalter Winter. Eine kränkelnde Else Lasker-Schüler. Und eine Auktion voller Flops.

37m 1s

In dieser Folge von „Woher kommt die Kunst?“ führt die Provenienzrecherche von Otto Muellers „Hockende (Kniender weiblicher Akt)“ (1912) zu Else Lasker-Schüler.

1913 organisieren Freunde der verarmten Dichterin eine Benefizauktion. Unter den gespendeten Werken befindet sich auch ein Blatt des Expressionisten Otto Mueller.

Was danach mit dieser Arbeit geschieht, führt durch Kunstsalons, Museumsdepots und sogar Verwechslungen in der Harry-Fischer-Liste und der Datenbank der „Entarteten Kunst" der Freien Universität Berlin. Die Provenienzforschung von Ketterer Kunst konnte das Werk wieder richtig zuordnen.

Folge 3 - Eine Villa im Berliner Westend. Ein enteigneter Fabrikant. Und ein Gemälde von Erich Heckel.

Folge 3 - Eine Villa im Berliner Westend. Ein enteigneter Fabrikant. Und ein Gemälde von Erich Heckel.

33m 17s

In dieser Folge von „Woher kommt die Kunst?“ führt die Spurensuche ausgehend von Erich Heckels „Schleuse“ (1913) zur Familie Buchthal und ihrer spektakulären Villa, in der die Avantgarde der 1920er-Jahre ein- und ausgeht.

Die Recherche führt zurück in eine Zeit, in der sich das Leben der Familie dramatisch verändert: Verfolgung, erzwungene Verkäufe und die Flucht ins Exil. Schritt für Schritt wird sichtbar, wie sich die Spur eines einzelnen Bildes durch diese Brüche zieht – und wie es gelingt, seine Geschichte nach so langer Zeit wieder zusammenzusetzen.

Folge 2 - Ein Japaner in der Weimarer Republik. Eine Zeichnung von Otto Dix. Und ein Bild von Karl Schmidt-Rottluff.

Folge 2 - Ein Japaner in der Weimarer Republik. Eine Zeichnung von Otto Dix. Und ein Bild von Karl Schmidt-Rottluff.

26m 45s

In dieser Folge von „Woher kommt die Kunst?“, dem Podcast von Ketterer Kunst, geht es um das Gemälde „Junger Wald und Sonne“ (1920) von Karl Schmidt-Rottluff.

Die Provenienzrecherche führt von einer jüdischen Arztfamilie in Berlin über einen rätselhaften Hinweis nach Japan – und schließlich zu einem japanischen Sammler, der in der Weimarer Republik mitten in der Avantgarde-Szene verkehrte.

Eine überraschende Spurensuche über Kontinente hinweg – und ein spektakulärer Fund in einem japanischen Zeitungsarchiv.

Folge 1 - Ein Schuss, ein Stich – und ein Meisterwerk, das fast 100 Jahre verschwindet.

Folge 1 - Ein Schuss, ein Stich – und ein Meisterwerk, das fast 100 Jahre verschwindet.

37m 28s

In der ersten Folge von „Woher kommt die Kunst?“ erzählen Kunstjournalistin Tanja Beuthien und Provenienzforscherin Agnes Thum die spektakuläre Geschichte von Ernst Ludwig Kirchners Gemälde „Tanz im Varieté“ (1911).

Vom Dresdner Nachtleben der Künstlergruppe Brücke über das Verschwinden des Werks nach 1923, seine dramatische Beschädigung in den letzten Kriegstagen 1945 bis hin zur sensationellen Wiederentdeckung 2024 – diese Episode zeigt, dass Kunstwerke nicht nur gemalt, sondern gelebt werden.

Eine fesselnde Reise durch Expressionismus, NS-Zeit, Provenienzforschung und einen Auktionsrekord, der Kunstgeschichte schrieb.